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Nasse Moore für eine nachhaltige Zukunft

Die Initiative toMOORow setzt sich für den Schutz und die Wiederherstellung nasser Moore ein, die entscheidend zum Klimaschutz beitragen und Lebensraum für einzigartige Pflanzen- und Tierarten bieten. Sie wurde im Jahr 2021 von der Umweltstiftung Michael Otto und der Michael Succow Stiftung gegründet und wird von den Expert*innen des Greifswald Moor Centrum unterstützt. 

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Unsere Ziele

toMOORow hat sich zum Ziel gesetzt, durch Wiedervernässung neue, naturnahe Moor-Lebensräume zu schaffen.

Damit trägt die Initiative zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommen bei, denn trockengelegte Moore setzen großen Mengen CO2 frei. toMOORow verzahnt gezielt die Reichweite und den Einfluss der Umweltstiftung Michael Otto mit den moor-bezogenen Netzwerken und der Kompetenz der Michael Succow Stiftung als Partner im Greifswald Moor Centrum, um – gemeinsam mit vielen weiteren Partnern – Moorklima- und Naturschutz sowie die nachhaltige Nutzung von Moorflächen in Deutschland und in der EU auf ein neues Niveau von Umsetzungstempo und gesellschaftlicher Unterstützung zu heben.

  • Die praktische Demonstration von Moorwiedervernässung als naturbasierte Lösung gegen Klimakrise und Artensterben im Sernitzmoor (Brandenburg) und in Litauen.

  • Die Aktivierung von Wirtschaftsunternehmen für die nachhaltige Nutzung von nassen Mooren durch Wertschöpfung aus Paludikultur und Nutzung von Kohlenstoffzertifikaten.

  • Das Eintreten für geeignete umwelt- und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für Moorwiedervernässung in der Umwelt- und Landwirtschaftspolitik von Ländern, Bund und EU.

Trockene Moore sind für knapp 7 % der jährlichen Treibhausgas-Emissionen in Deutschland verantwortlich

Die Allianz der Pioniere

Die im Frühjahr 2024 von der toMOORow-Initiative ins Leben gerufene „Allianz der Pioniere“ hat das Ziel, Wertschöpfungsketten für Produkte aus Paludikultur zu etablieren und zu skalieren.

Die Wirtschaftspartner in der „Allianz der Pioniere“ sind starke und entschlossene Unternehmen, die sich mit ihrem Innovationsgeist dem Klima- und Biodiversitätsschutz verschrieben haben. Sie setzen auf die Nutzung nachwachsender, regionaler Rohstoffe und bringen sich aktiv in die Inwertsetzung der Paludikultur-Biomasse ein. 

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Moorschutz und Paludikultur

Natürliche Moore bieten wertvolle Lebensräume für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Sie haben eine herausragende Bedeutung für den Klimaschutz und bieten viele weitere Ökosystemleistungen – oder anders gesagt: Sie haben Superkräfte. Durch Paludikultur  (lat. palus „Sumpf, Morast“), also die land- und forstwirtschaftliche Nutzung nasser Hoch- und Niedermoore, können Schutz und Nutzung von Mooren in Einklang gebracht werden.

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Das Verbundprojekt PaludiAllianz

Ein umfassender, sozialverträglicher und akzeptierter Moorschutz kann nur gelingen, wenn Torferhalt, produktive Land- und Forstwirtschaft und biodiversitätsfördernde Nutzungsweisen in Einklang gebracht werden.

Damit Landwirt*innen zur Vernässung der von ihnen bewirtschafteten Moorflächen bereit sind, müssen sie dauerhaft gesicherte Nachfrage- und Einkommenspotenziale mit der Biomasse aus nasser Bewirtschaftung (Paludikultur) erkennen. Dies kann nur über den Aufbau von skalierungsfähigen Wertschöpfungsketten gelingen. Die toMOORow-Initiatoren Umweltstiftung Michael Otto und Michael Succow Stiftung haben deshalb gemeinsam mit der Universität Greifswald, beide Partner im Greifswald Moor Centrum das Verbundvorhaben PaludiAllianz ins Leben gerufen. Dieses Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert.

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